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Ohne Zucker zum Außenseiter - Macht Zucker aggressiv?
tanela
Mitglied seit: 2011-04-29
Beiträge: 1
Verfasst am: 2011-04-29 11:27:47

 

Sehr geehrter Herr Dr. Ledochowski und liebe Forenmitglieder,

nach dem 3. Vorfall innerhalb einer Woche mit unserer 4-jährigen Tochter, habe ich heute recherchiert und bin hier gelandet.
Allerdings weiß ich noch nicht einmal, ob es sich um eine Fructose-Unverträglichkeit handelt. Während sie als Baby ganz schlimme Magenkoliken hatte, ist sie körperlich heute ein sehr gesundes Kind. Allerdings psychisch immer dann eine vollkommen andere Person wenn sie Zucker (Süßigkeiten, Eis, Kuchen, nach neuester Beobachtung vermute ich aber auch manches Obst etc.) bekommen hat!

Besteht ein Zusammenhang mit meiner damligen Schwangerschaftsdiabetes? Keine Ahnung.

Setzen wir unserem Schatz ausreichend Grenzen (dies habe ich in einem anderen Forum als Gegenfrage gelesen)? Ja, ich gelte als eher strenge Mutter und innerhalb der Familie "hört" meine Tochter auf mich (doch selten auf den Rest)

Wir sind mittlerweile sehr hilflos und verzweifelt, weil der Arzt das Thema nicht so richtig Ernst nehmen mag, weil weder Oma noch Freundesumfeld sich an unseren Wunsch, unserer Tochter keine Süßigkeiten zu geben, halten.
Im Gegenteil kommen Sprüche wie "Mein Gott, seid Ihr herzlose Eltern. Ihr müsst dem armen Kind doch Süßes gönnen!" und unsere Tochter wird somit zum Außenseiter, weil diese Eltern sie nicht mehr einladen möchten bzw. im Kindergarten, sie die Einzige ist, die mittags auf den Standardnachtisch verzichten muss.

Was genau passiert?
Sie flippt total aus, wird vollkommen hysterisch, streitsüchtig, haut und tritt um sich. Akustisch klingt das manchmal nach fernsehreifer Teufelsaustreibung oder Misshandlung! In solchen Momenten zittere ich jedes Mal, dass irgend jemand aus unserer Straße die Polizei holt, weil man denken könnte, wir tun ihr was an!
Dieser Absatz hier ist so schnell beschrieben. Aber in Echtzeit ist das so dermaßen schlimm, dass nur derjenige vollkommen erschüttert ist, der das live erlebt.

Was passiert da im Körper?
Gibt es irgendwas, was ich unserem Umfeld als "Diagnose" bzw. erste Vermutung sagen kann, damit man endlich einem Begriff Glauben schenken kann?
Wonach sollen wir sie gezielt untersuchen lassen?

Haben Sie da ein paar Empfehlungen?

Zeitlich kann ich es leider nicht ganz klar einschränken. Denn während ich bisher dachte, dass das immer kurz nach dem Essen passiert, habe ich bei den letzten Vorfällen beobachtet, dass die ganz krassen "Schübe" erst 5-6 Stunden später kamen. Können unterschiedliche Zuckerarten zu unterschiedlichen Reaktionen führen?

Ganz hoffnungsvolle Grüße aus Bayern ins schöne Österreich und besten Dank für dieses Forum!
Tanela

Das Diskussionsforum dient zum Austausch von Erfahrungen - es erfolgt keine ärztliche Beratung