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Fructoseunverträglichkeit und Depression
Colombo
Mitglied seit: 2017-06-03
Beiträge: 1
Verfasst am: 2017-06-03 16:47:11

 

Sehr geehrter Dr. Ledochowski, u.a.
Im Artikel aus 2000 (Fructose-and sorbitol-reduced diet improves mood...aus Scand J Gastroenterol.) und auch anderen Publikationen älteren Datums wird ein Zusammenhang zwischen FI u. Depression als sehr wahrscheinlich dargestellt, möglicherweise durch die Beeinflussung des Tryptophanstoffwechsels. Ich leide seit Jahren an depressiven Verstimmungen mit teilweisen heftigen Schlafstörungen, bin sowohl in psychiatrischer als auch psychologischer Betreuung, aber ohne nennenswerte Erfolge.Erst jetzt bin ich auf Ihre Arbeiten gestoßen, habe daraufhin Fructaid einfach eingenommen und eine spontane und deutliche , aber nicht anhaltende Verbesserung beider Symptome festgestellt. Ein erst danach gemachter H2 Atemtest zeigt nach bekannter Laktoseintoleranz nur eine Differenz von 23 ppm als Maximalbetrag im Fructosetoleranztest, welches nur eine mäßige Intoleranz darstellt lt. Aussage des Gastroenterologen. Fructaid hatte ich zuvor 3 Tage abgesetzt.Tryptophan,Zink und Folsäure,auch B12 Werte waren im Normbereich. Meine Fragen:

1.Kann nun diese mäßige Malabsorption diese Symptome auslösen und war evtl das eingenommene Fructaid verantwortlich für das nur "mäßige" Ergebnis?
2. Haben neuere Studien diesen Verdacht der Zusammenhänge zwischen FI und Depression und Schlafstörungen bestätigt oder relativiert? Gibt es neue Erkenntnisse?
3.Sollte ich besser ganz auf den relativ hohen Obst- und Fruchtkonsum verzichten?
4. Welche Empfehlungen kann es sonst geben?
Ich wohne in Oldenburg,Norddeutschland und werde einen persönlichen Termin wohl sobald nicht wahrnehmen können.
Mit freundlichen Grüßen

Das Diskussionsforum dient zum Austausch von Erfahrungen - es erfolgt keine ärztliche Beratung